Home » Bewerbung » DIESE 3 DINGE ENTSCHEIDEN, OB SIE DEN JOB FINDEN, DER ZU IHNEN PASST

DIESE 3 DINGE ENTSCHEIDEN, OB SIE DEN JOB FINDEN, DER ZU IHNEN PASST

3 Dinge, die entscheiden, ob Sie einen Job finden, der zu Ihnen passt

Sie sind auf Jobsuche und durchforsten die lokalen Zeitungen, die Jobbörse der Agentur für Arbeit und die Ihnen bekannten Jobbörsen wie Stepstone und Monster.

Ihnen wird ganz mulmig, wenn Sie die Stellenanzeigen lesen. Mit vielen Begriffen können Sie gar nichts anfangen. Sie fragen sich, ob Sie überhaupt noch gut genug sind, die heutigen Anforderungen zu erfüllen.

 

Diese 3 Faktoren bestimmen, ob Sie den Job finden, der zu Ihnen passt

Es sind nicht die fehlenden Fähigkeiten oder Erfahrungen, über die Sie sich jetzt Gedanken machen sollten.

Ich gehe davon aus, dass Sie nicht nur einen Job, sondern eine Tätigkeit finden möchten, die Ihnen Spaß macht, wo Sie Ihre Talente und Ihr Wissen einbringen können und das in einem Unternehmen, das Ihren Wertvorstellungen entspricht.

 

Voraussetzung #1 – Sie wissen was Sie wollen

Abhängig davon, in welcher Branche, ob national oder global  aktiv, ob Handwerksbetrieb, Klein- oder mittelständisches Traditions-Unternehmen oder internationaler Konzern – die Stellenausschreibungen werden mit jeweils anderen Bezeichnungen versehen.

Weder die Titel noch die sich darunter verbergenden Inhalte sind genormt und eindeutig. Mit anderen Worten, die sowohl notwendige Qualifikationen als auch das Aufgabenspektrum können bei gleichlautendem Jobtitel variieren.

Je konkreter Sie also wissen, was genau Sie tun wollen, in welcher Branche und bei welcher Art Arbeitgeber, desto gezielter können Sie suchen und sich mit der Sprache und den heute verwendenden Formulierungen vertraut machen.

Deshalb habe ich für Sie ein Wunsch-Arbeitsplatz-Profil-Finder zusammengestellt, mit dem Sie ein konkretes Bild von Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz entwerfen können.

 

Voraussetzung #2 – Sie sprechen die Sprache Ihrer Zielgruppe

In meinem ersten Job nach Abschluss meiner Ausbildung zur Industriekauffrau wurde ich als kaufmännische Angestellte eingestellt. Das war 1982. Tatsächlich war ich in unterschiedlichen Rollen tätig – als Einkäuferin, als Außendienstmitarbeiterin, als Marketing-Mitarbeiterin, als Betreuerin der EDV-Anlage -, um nur einige zu nennen.

Heute im 21. Jahrhundert reflektieren die einzelnen Job-Titel die Vielfältigkeit der Aufgaben. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der möglichen Job-Beschreibungen durch die Verwendung englischsprachiger Titel deutlich vermehrt.

Wo “früher” ein Kaufmännischer Mitarbeiter oder ein Sachbearbeiter gesucht wurde, ist es heute der Office-oder Feelgood-Manager, die Assistentin der Geschäftsleitung oder der Mitarbeiter Vertriebsinnendienst – je nach Spezialisierung  des Arbeitsgebietes und nationaler oder globaler Ausrichtung des Arbeitgebers.

Wenn Sie einen Job finden wollen, der zu Ihnen passt, dann sollten Sie die Sprache Ihres potentiellen Wunscharbeitgebers sprechen.

Unter der Bezeichnung, unter der Sie die vergangenen 10, 20 oder mehr Jahre tätig waren, werden Sie sehr wahrscheinlich auf dem heutigen Arbeitsmarkt kein Stellenangebot finden.

Was nicht gleichbedeutend damit ist, das es keine passenden Jobs für Sie gibt!

Mein Tipp an dieser Stelle:

  1. Sammeln Sie Titel möglicher Stellenbeschreibungen – je mehr desto besser – und machen Sie sich mit der verwendeten Sprache bzw. häufig verwendeten Fachbegriffen vertraut.

Was früher unter “Betriebsorganisation” zu finden war, lautet heute vielleicht “Interne Dienste”, “Fachbereich Zentrale Dienste” oder auch “Facilities Operations”. Wenn Sie eine vergleichbare Bezeichnung für Tätigkeiten im Kundendienst suchen finden Sie zwar den englischen Begriff “Customer Service” jedoch wird hierunter wird häufig eine reine Call-Center-Tätigkeit angeboten.

  1. Überlegen Sie, was die Kerntätigkeit Ihres bisherigen Jobs war bzw. zukünftig sein soll – zum Beispiel: Auftragsbearbeitung, Vertriebsinnendienst, Back Office, Außendienst, Sales, Projektmanagement, Qualitätssicherung

In der Regel lauten Stellenangebote über eine Rollen- oder Funktionsbezeichnung mit einem speziellen Aufgabengebiet – statt über einen Ausbildungsberuf oder Studienabschluss.
Ausgenommen hiervon sind zum Beispiel Stellen in Behörden und im öffentlichen Dienst. Hier werden in aller Regel die Qualifikationen mit der Stellenbezeichnung gleichgesetzt. So werden zum Beispiel Verwaltungsfachangestellte, Erzieher oder Dipl.-Ingenieure ausgeschrieben, unabhängig von der tatsächlich auszuübenden Tätigkeit.

  1. Nutzen Sie zu Beginn Ihrer Suche eine reine Google-Abfrage, indem Sie die von Ihnen zuvor identifizierten Begriffe in Kombination mit dem Begriff JOB oder STELLENANGEBOT und dem gewünschten Arbeitsort kombinieren.

Eine Suche könnte lauten:

JOBS – HAMBURG – OFFICE MANAGER

Oder

JOBS – HAMBURG – MEDIZINTECHNIK

Als Ergebnis dieser Suche erhalten Sie eine Auflistung unterschiedlichster Jobbörsen, von denen STEPSTONE und MONSTER lediglich zwei von über 2.000 deutschen Jobportalen im Internet sind.

Machen Sie sich mit der Handhabung und Treffgenauigkeit Ihrer Suchanfragen innerhalb der jeweiligen Portale vertraut. Anschließend treffen Sie eine Kurzauswahl der von Ihnen bevorzugten Suchmaschinen und Jobportale, die Sie zukünftig regelmäßig nutzen.

 

Wie Sie in 3 Schritten ein Motivationsschreiben gestalten, das begeistertrVoraussetzung #3 – Sie suchen gezielt dort wo Ihr potentieller Arbeitgeber Sie vermutet

In der Vergangenheit waren die Samstagsausgabe der Regionalzeitung, wie das Hamburger Abendblatt, die Kieler Nachrichten – um nur einige zu nennen – sowie die Süddeutsche Zeitung und die FAZ die begehrten und von der Masse der Bewerber genutzten Quellen für die Jobsuche.

Heute sind Stellenausschreibungen allein in mehreren tausend Jobportalen im Internet, über Netzwerk-Plattformen wie XING und LinkedIn, in über hundert Facebook-Gruppen sowie auf Twitter zu finden.

Das Schalten von Stellenanzeigen in namhaften Jobbörsen ist  – wie es auch bei den Zeitungen war bzw. immer noch ist  – mit Kosten für die Unternehmen verbunden. Mit Medien, wie XING, Facebook und Twitter reduzieren sich diese Kosten deutlich bzw. fallen erst gar nicht an.

Da das Nutzerverhalten einzelner Medien für Werbetreibende und damit auch für Arbeitgeber deutlich transparenter  geworden ist, nutzen Unternehmen diese Informationen für sich und veröffentlichen Ihre Anzeigen ganz gezielt in bestimmten Jobportalen, Regionen und/oder Facebook- und XING-Gruppen.

Es gibt auf Tätigkeiten, Regionen und nach Branchen spezialisierte Jobbörsen. Hierzu zählen EnglishLanguageJobs.com, NachhaltigeJobs.de, www.startupsucht.com oder www.salesjob.de ,um nur einige zu nennen.

Je genauer Sie also wissen, was Sie beruflich wollen, welche Tätigkeit wo und in welcher Branche ausgeübt werden soll, desto zielführender können Sie Ihre Suche gestalten. Mit anderen Worten, wenn Sie sich nur auf die Ihnen bekannten Stellenbörsen konzentrieren, kann es sein, dass Sie

  1. in Ihren Bemühungen um eine neue berufliche Position stecken bleiben, da Sie sich in einem sehr großen Wettbewerb mit anderen Suchenden befinden
  2. Gelegenheiten verpassen, Ihr Know-How und individuellen Nutzen dort zu positionieren, wo er wertgeschätzt wird

 

Einen Job zu finden, der zu Ihnen passt,  ist ein Haufen Arbeit. Mit dem richtigen Arbeitsplatz-Profil sorgen Sie dafür, dass sich der Aufwand von Anfang an lohnt. Laden Sie sich noch heute den Wunsch-Arbeitsplatz-Profil-Finder herunter, mit dem Sie ein konkretes Bild von Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz entwerfen können und legen Sie los.

 

 

 

 

Leave a Comment